Neuer Start im Kakteenhaus bei Café Palme!
2. September 2026

Foto: BGHamburg/Jahns
In dem kleinen Glashaus am Platz vom Café Schmidtchen Palme stehen sie nun und künden von großen Veränderungen – die ersten Kakteen aus den Schaugewächshäusern am Dammtor sind nach Klein Flottbek umgezogen. Damit wirft ein Großprojekt des Botanischen Garten Hamburg seine Schatten voraus.
Was wie eine kleine Umsetzungsaktion aussieht, ist doch der Beginn von etwas ganz Großem. Denn damit sind wir nun mittendrin – in der Sanierung der Gewächshäuser am Dammtor, in dem Neubauprojekt von Glashäusern am Standort Klein Flottbek und in dem, was man mit gutem Recht als Hamburgs größten Umzug von Pflanzen jemals bezeichnen könnte.
Denn die Kakteen sind nur die Vorhut, bevor dann im kommenden Jahr zunächst alle sukkulenten Pflanzen folgen werden. Und wenn dann im Jahr darauf der Neubau in Klein Flottbek fertiggestellt ist, wird nahezu der komplette Bestand tropischer Pflanzen vom Dammtor nach Klein Flottbek umziehen.
Erst die Vorarbeit – dann der Umzug
Was leicht erscheint, bedarf dabei in der Realität eines sehr hohen Maßes an strategischer Planung, gärtnerischem Aufwand und koordinierter Vorarbeit.
Schon seit Jahren arbeiten unsere Gärtnerinnen und Gärtner daran, die Pflanzen für den Umzug gut vorzubereiten. Da wird getopft und geschnitten, da werden große Wurzelballen von Bäumen in monatelanger Arbeit auf ihren anstehenden Transport vorbereitet und es werden Ableger gezogen, um den Bestand zu sichern und für die Zukunft vorzubereiten.
Parallel dazu arbeiten in Klein Flottbek alle unter vollem Einsatz an der Einrichtung des Baufeldes im Bereich der ehemaligen Senk-Gärten und bereiten sich intensiv auf die Neuankömmlinge vor.
Baustraße weist den Weg Richtung Neubau
Ein weiteres gut sichtbares Zeichen für den fortschreitenden Prozess ist die aktuelle Einrichtung der Baustraße zum Neubau in Klein Flottbek. Die Bombensondierung wurde erfolgreich abgeschlossen, die Baustraße ist bereits fertiggestellt und somit ist der Weg frei für die nächsten Schritte.
Schon jetzt fiebern wir dem für den am 25. September geplanten Spatenstich entgegen und werden versuchen, unsere Besucherinnen und Besucher genau wie die Stadtgesellschaft auf diesem Weg in Richtung einer Zukunft mit zwei öffentlich zugänglichen Glashäusern an zwei Standorten mitzunehmen.
Lassen Sie uns gemeinsam Zukunft möglich machen!
Die Stadt Hamburg trägt den Großteil der Sanierung, der Bund unterstützt die denkmalgerechte Umsetzung und auch die Universität beteiligt sich an der Finanzierung.
Doch nicht alle Maßnahmen, die die Schaugewächshäuser hier wie dort künftig zu einem lebendigen Ort für Wissenschaft, Bildung und Begegnung machen sollen, sind durch die öffentliche Finanzierung abgedeckt. Für ihre weitere Ausgestaltung und die Umsetzung zusätzlicher Ideen fehlen noch wichtige Mittel.
Die Stiftung der Universität Hamburg hat daher ein Spendenprojekt bei betterplace.org ins Leben gerufen.